Herzinfarkt-Behandlung am SKD: Herzkatheter und Versorgung in Dessau
In der Regel wird das verschlossene Gefäß mit einem Herzkatheter-Eingriff geöffnet, um den Blutfluss so schnell wie möglich wieder herzustellen. Dabei wird ein Katheter bis zur verschlossenen Stelle vorgeschoben, die Stelle mithilfe eines Ballons geweitet und anschließend mithilfe eines Röhrchens aus Drahtgeflecht (Stent) dauerhaft offengehalten.
Wie sich der Herzinfarkt auswirkt, hängt davon ab, an welcher Stelle der Gefäßverschluss entsteht und wie schnell das Gefäß wieder geöffnet wird.
Behandlungsmöglichkeiten am SKD
- Das SKD verfügt über eine durch die deutsche Gesellschaft für Kardiologie zertifizierte Chest-Pain-Unit (CPU).
- Ziel einer CPU: akute/neu aufgetretene unklare Thoraxschmerz rasch & zielgerichtet hinsichtlich der Diagnose abzuklären und umgehend therapeutische Maßnahmen einzuleiten
- Nach einem akuten Herzinfarkt ist eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) einer der häufigsten Komplikationen und häufig Grund für eine stationäre Aufnahme.
Nicht-invasive Verfahren:
EKG, Langzeit-EKG, Ereignisrekorder
Invasive Verfahren:
Herzkatheterlabor mit 24h-Rufbereitschaft zur Behandlung akuter Herzinfarkte

PD Dr. Georg Fürnau
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