
Rückenschmerzen und Wirbelsäulenerkrankungen: Ursachen und Risikofaktoren
Ursachen
Wirbelsäulenerkrankungen können erworben, angeboren, entwicklungsbeding, degenerativ oder entzündlich bedingt sein.
Mögliche Erkrankungen sind zum Beispiel:
- Skoliose
- Morbus Scheuermann und
- Morbus Bechterew
Bandscheibenvorfälle und die Facettengelenksarthrose entstehen häufig durch natürliche Alterungsprozesse. Dann handelt es sich um erworbene, degenerative Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule.
Risikofaktoren für Rückenbeschwerden und chronische Schmerzen
- Langes Sitzen
- Fehlbelastung
- Psychosoziale Risikofaktoren
- Genetische Disposition
- Bewegungsmangel
- höheres Lebensalter
Früherkennung
Eine gezielte Früherkennung von Wirbelsäulenerkrankungen setzt vor allem bei anhaltenden oder wiederkehrenden Rückenschmerzen an. Ärzte empfehlen, Beschwerden, die länger als einige Wochen bestehen oder mit Kribbeln, Taubheitsgefühlen oder Lähmungserscheinungen einhergehen, frühzeitig ärztlich abklären zu lassen. Je früher eine Wirbelsäulenerkrankung erkannt wird, desto eher können konservative Maßnahmen ausreichen und operative Eingriffe möglicherweise vermieden werden. Patienten mit bekannten Risikofaktoren – etwa langem Sitzen, Fehlbelastung oder genetischer Vorbelastung – profitieren besonders von einer aufmerksamen Beobachtung erster Warnzeichen und einer frühzeitigen Vorstellung beim Facharzt.



