Kniearthrose behandeln am SKD: Von Physiotherapie bis Knie-TEP in Dessau

Wenn die Beschwerden durch konservative Behandlung (ohne Operation) nicht gelindert werden können, kommt ein Gelenkersatz infrage.

Operation: Total-Endoprothese (Knie-TEP): Hier werden die gesamten Gelenkflächen durch eine Prothese ersetzt.

  • Der Eingriff findet unter Narkose statt und dauert ca. 1-2 Stunden.
  • Anschließende Rehabilitation
  • nach etwa 6 Wochen ist das Knie im Alltag wieder belastbar
  • nach ca. 2-3 Monaten kann man i.d.R. wieder arbeiten und knieschonenden Sport ausüben
  • nach 6-9 Monaten ist die Heilung abgeschlossen

Risiken: steifes Knie (5 von 100 Personen); Infektion im neuen Gelenk (1 von 100 Personen)

Info: Bei Problemen wie einer Lockerung, Verschleiß oder einer Infektion ist eine Wechseloperation notwendig.

Entscheidungshilfe: Künstliches Kniegelenk – ja oder nein?

 

Teile der Knieprothese:

  • Oberschenkel-Komponente, die das untere Ende des Oberschenkels im Kniegelenk bedeckt
  • Unterschenkelkomponente, die das Schienbeinplateau bedeckt
  • In manchen Fällen eine Kniescheibenkomponente (Patellakomponente)

Gesetzlich Versicherte haben bei Einsatz einer Knie- oder Hüftendoprothese das Recht auf eine von der Krankenkasse bezahlte ärztliche Zweitmeinung. Diese kann am SKD eingeholt werden.

Behandlungsmöglichkeiten am SKD

Spezialisierte Ärzte arbeiten mit modernsten Diagnose- und Therapieverfahren, einschließlich schonender minimal-invasiver Methoden und innovativer Qualitätsimplantate, die sich durch eine wissenschaftlich nachgewiesene lange Lebensdauer auszeichnen.

Die interdisziplinäre Abteilung für Gelenkersatzoperationen an Hüfte und Knie wurde vom unabhängigen Gutachter EndoCert, 2019 zum EPZ-Max heraufgestuft.

Hier ist ein interdisziplinäres Team darauf spezialisiert, künstliche Gelenke nach dem aktuellen medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Standard einzusetzen.

Die individuelle Patientenbegleitung von der Diagnostik und Therapie bis hin zur Rehabilitation steht dabei im Mittelpunkt.

 

Leistungsspektrum:

  • Überprüfung der Indikation zum Gelenkersatz
  • Beratung über eventuell bestehende Behandlungsalternativen
  • Informationen über die Operation
  • Planung der individuellen Behandlungswege
  • Implantation des Gelenkersatzes
  • Organisation der Rehabilitation
  • Wechseloperationen bei Prothesenverschleiß, Prothesenlockerung oder -entzündung
  • Einholen einer Zweitmeinung
  • Vermittlung von Ansprechpartnern

Endoprothetikzentrum am SKD

PD Dr. Robert Rotter

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