Leben mit Darmkrebs: Ernährung, Bewegung und Stoma
Lebensstilveränderungen
- Ernährung nach Darmkrebs: Durch Erkrankung und Therapie verändert sich bei vielen Erkrankten der Appetit und die Verträglichkeit einiger Lebensmittel.
- Bewegung: Studien konnten zeigen, dass Bewegung therapiebedingte Nebenwirkungen lindern und das Risiko eines Rückfalls verringern kann
- Künstlicher Darmausgang: Wenn der Mastdarm von Krebs betroffen ist und operiert werden muss, gelingt es nicht immer, den Schließmuskel zu erhalten. Dann ist ein künstlicher Darmausgang (Stoma) erforderlich. Manchmal ist auch ein vorübergehender künstlicher Darmausgang erforderlich, um den operierten Darmabschnitt während der Heilung zu entlasten.Es kann länger dauern, sich an den Umgang mit dem künstlichen Darmausgang zu gewöhnen.
Ein Stoma verändert für viele Betroffene zunächst spürbar den Alltag, ist jedoch mit der Zeit gut zu handhaben. Speziell ausgebildete Stomatherapeuten begleiten Patienten bereits vor der Operation und in den ersten Wochen danach, erklären den praktischen Umgang mit dem Versorgungssystem und beraten zu Ernährung, Kleidung und Reisen mit Stoma. Viele Betroffene berichten, dass sich der Alltag – beruflich wie privat – nach einer Eingewöhnungsphase wieder weitgehend normal gestalten lässt. Der Austausch in Selbsthilfegruppen wie der Deutschen ILCO kann zusätzlich helfen, Unsicherheiten abzubauen und von den Erfahrungen anderer Betroffener zu profitieren.
Krankheitsverarbeitung
- Selbsthilfegruppen
- Psychosoziale Beratung



