Nierenkrebs: Rehabilitation und Nachsorge
Rehabilitation
Bei Nierenkrebspatienten ist die Reha fachspezifisch. Das bedeutet, zum Programm gehört eine fachurologische Betreuung. Insgesamt orientiert sich eine urologische Reha an der persönlichen Krankheitsgeschichte, der individuellen Therapie und den vorliegenden Einschränkungen.
mögliche Inhalte der Rehabilitation
- Bewegungstherapie, gegebenenfalls gezielte Physiotherapie zur Vorbeugung einer Bauchwandschwäche nach der Nierenoperation
- Beratung zur Lebensführung, um etwa die Nierenfunktion bestmöglich zu erhalten
- Ernährungsberatung und Empfehlungen zum Trinkverhalten
- Angebote zum Erlernen von Entspannungstechniken
- psychologische Betreuung
Nachsorge
Nach Abschluss der Behandlung folgen regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen, deren Abstände und Umfang sich nach dem Krankheitsstadium, der Art der Behandlung und dem individuellen Rückfallrisiko richten. Im Mittelpunkt stehen dabei Bildgebung – etwa Ultraschall, CT oder MRT – sowie Blutuntersuchungen, um ein mögliches Wiederauftreten der Erkrankung frühzeitig zu erkennen und die Nierenfunktion zu überwachen. Die behandelnden Ärzte legen gemeinsam mit den Patienten einen individuellen Nachsorgeplan fest. Auch wenn zwischen den vereinbarten Terminen keine Beschwerden auftreten, ist die regelmäßige Wahrnehmung der Nachsorgetermine wichtig.
Wichtig: Treten zwischen den Nachsorgeuntersuchungen Beschwerden auf, sollte man nicht bis zum nächsten Termin warten, sondern gleich zum Arzt gehen.



