Leben mit Prostatakrebs: Folgen der Erkrankung und Behandlung
Welche Langzeit- oder Spätfolgen bei Prostatakrebs auftreten können, ist von der Therapie und dem Erkrankungsstadium abhängig: zum Beispiel Inkontinenz, Impotenz oder auch Hitzewallungen. Wenn sich bei der Diagnose der Tumor bereits über die Prostata hinaus ausgebreitet und Metastasen gebildet hat, ist eine unterstützende Therapie wichtig, um die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern und Beschwerden zu lindern.
Ob und welche Nebenwirkungen, Langzeit- und Spätfolgen auftreten, lässt sich aber nicht sicher vorhersagen. Nicht jeder Mann hat dieselben Beschwerden oder dieselben Nebenwirkungen nach einer bestimmten Therapie.
Neben den körperlichen Folgen wie Inkontinenz oder Erektionsschwäche kann die Diagnose Prostatakrebs auch psychisch belastend sein – für Patienten ebenso wie für Angehörige. Viele Betroffene berichten, dass der offene Austausch mit Ärzten, Therapeuten oder in Selbsthilfegruppen hilft, besser mit der veränderten Lebenssituation umzugehen. Auch der Kontakt zu anderen Betroffenen kann Orientierung geben, wie sich Alltag, Beruf und Partnerschaft nach der Behandlung wieder gestalten lassen. Die im Reha-Bereich beschriebenen Angebote wie Beckenbodentraining, Bewegungstherapie oder psychologische Betreuung können auch im weiteren Krankheitsverlauf und in der Nachsorgephase erneut in Anspruch genommen werden.



