Darmkrebs-Symptome: Warnzeichen und mögliche Beschwerden

Ursachen

Bei den meisten Menschen lässt sich kein bestimmter Auslöser für Darmkrebs finden. Ungefähr 5 von 100 Erkrankten haben aber eine erbliche Form von Darmkrebs.

Risikofaktoren

Die genannten Risikofaktoren wirken meist im Zusammenspiel und lassen sich nicht immer eindeutig einer einzelnen Ursache zuordnen. Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erhöhen das Risiko, weil die dauerhafte Entzündung der Darmschleimhaut Zellveränderungen begünstigen kann. Liegt Darmkrebs vor allem in jungen Jahren bereits in der Familie vor, kann dies auf eine erbliche Veranlagung hinweisen, weshalb betroffene Familien häufig von einer humangenetischen Beratung profitieren. Auch Lebensstilfaktoren wie ballaststoffarme Ernährung, hoher Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch, übermäßiger Alkoholkonsum, Diabetes und Übergewicht spielen eine Rolle – sie sind im Unterschied zu genetischen Faktoren aktiv beeinflussbar.

Früherkennung

Die Teilnahme ist freiwillig und wird für Personen zwischen 50 und 75 Jahren von der Krankenkasse bezahlt.

  • Stuhltest: Dabei wird der Stuhl auf okkulte (nicht sichtbare) Blutspuren untersucht.
  • Darmspiegelung: Dabei wird der gesamte Dickdarm auf Krebs und Polypen untersucht. Werden Polypen entdeckt, können sie direkt entfernt werden.1 Die Aussagekraft einer Darmspiegelung ist höher als einer Stuhluntersuchung auf okkultes Blut.

Wer Beschwerden hat, kann die Ursache immer kostenlos abklären lassen, gleichgültig, ob und wann zuletzt eine Früherkennungsuntersuchung wahrgenommen wurde.

Schnell-Check Darmkrebs 

Informationen zur Darmkrebs-Früherkennung