Hüftarthrose behandeln am SKD: Von konservativer Therapie bis Hüft-TEP in Dessau

Wenn die Beschwerden durch konservative Behandlung (ohne Operation) nicht gelindert werden können, kommt ein Gelenkersatz ("künstliches Hüftgelenk") infrage.

Entscheidungshilfe: Künstliches Hüftgelenk und Alternativen

Aufbau einer Hüftprothese:

  • ein Schaft, der im Oberschenkenknochen verankert wird
  • ein Kopf, der den natürlichen Hüftkopf ersetzt
  • eine Pfanne, die in die natürliche Hüftpfanne eingesetzt wird
  • ein Pfanneneinsatz, der in der Pfanne eingebracht wird.

Unterschiede in der Befestigung:

  • Zementfreie Prothesenteile: spezielle Oberfläche sorgt dafür, dass sich der Knochen allmählich mit dieser verbindet
  • Zementierte Prothesenteile: Befestigung mit einem sogenannten „Knochenzement“

Arten der Hüftprothese:

  • Geradschaft-Prothesen (am häufigsten verwendet)
  • Kurzschaft-Prothesen
  • Kappen-Prothesen: Erhalt von Schenkelhals und Hüftkopf, heutzutage eher selten

 

Gesetzlich Versicherte haben bei Einsatz einer Knie- oder Hüftendoprothese das Recht auf eine von der Krankenkasse bezahlte ärztliche Zweitmeinung. Diese kann am SKD eingeholt werden.

 

Behandlungsmöglichkeiten am SKD

Spezialisierte Ärzte arbeiten mit modernsten Diagnose- und Therapieverfahren, einschließlich schonender minimal-invasiver Methoden und innovativer Qualitätsimplantate, die sich durch eine wissenschaftlich nachgewiesene lange Lebensdauer auszeichnen.

Die interdisziplinäre Abteilung für Gelenkersatzoperationen an Hüfte und Knie wurde vom unabhängigen Gutachter EndoCert, 2019 zum EPZ-Max, d.h. zu einem besonders erfahrenen und qualitätsgeprüften Endoprothesenzentrum, heraufgestuft.

Hier ist ein interdisziplinäres Team darauf spezialisiert, künstliche Gelenke nach dem aktuellsten medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Standard einzusetzen und den Verlauf vor, während und nach der OP zu betreuen.

Die individuelle Patientenbegleitung von der Diagnostik und Therapie bis hin zur Rehabilitation steht dabei im Mittelpunkt.

 

Leistungsspektrum:

  • Überprüfung der Indikation zum Gelenkersatz
  • Beratung über eventuell bestehende Behandlungsalternativen
  • Informationen über die Operation
  • Planung der individuellen Behandlungswege
  • Implantation des Gelenkersatzes
  • Organisation der Rehabilitation
  • Wechseloperationen bei Prothesenverschleiß, Prothesenlockerung oder -entzündung
  • Einholen einer Zweitmeinung

PD Dr. Robert Rotter

Hier steht ein Zitat.