Leukämie-Diagnose: Blut- und Knochenmarkuntersuchungen
Die Diagnose Blutkrebs wird anhand von auffälligen Veränderungen im Blut und Knochenmark gestellt und durch Blutuntersuchungen und ggf. Knochenmarkpunktion näher bestimmt. Je nach Leukämieform können weitere Untersuchungen hinzukommen, etwa bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Kernspintomographie oder Computertomographie.
Diagnosemöglichkeiten am SKD
Am Zentrum für Hämatologische Neoplasien (HAEZ) des Städtischen Klinikums Dessau stehen Patienten alle wesentlichen diagnostischen Verfahren zur Abklärung eines Leukämieverdachts an einem Standort zur Verfügung. Je nach individueller Ausgangslage kommen dabei unterschiedliche Untersuchungen zum Einsatz, von der Blut- und Knochenmarkanalyse bis zu bildgebenden Verfahren. So kann das interdisziplinäre Team die Diagnose sichern und die Behandlung gezielt „maßgeschneidert“ für jeden Einzelnen planen.
Diagnostische Schwerpunkte
- Knochenmarkpunktionen
- Immunphänotypisierung – FACS
- Zyto- und Molekulargenetische Untersuchungen von Blut und Gewebeproben
- Gewebeprobeuntersuchung (Biopsie)
- Ultraschall (Sonografie)
- Röntgenuntersuchung
- Computertomografie (CT) - auch in Kombination mit Positronen-Emissions-Tomographie (PET-CT)
- Magnetresonanztomografie (MRT)



